Von der Bestellung bis zum Versand in 24 Stunden: Digitale Transformation unter Druck
Die digitale Transformation der Zahntechnik schreitet rasant voran. Steigende Qualitätsanforderungen, zunehmender Fachkräftemangel und immer kürzere Lieferzeiten stellen Dentallabore und Produktionszentren vor große Herausforderungen. Während additive Fertigung längst zum festen Bestandteil moderner Workflows geworden ist, zeigt die Praxis häufig ein anderes Bild: Hohe Produktivität geht oft mit steigender Fehleranfälligkeit, zunehmender Komplexität und wachsender Belastung für die Mitarbeitenden einher.
Die Prinoa Dental GmbH aus Solingen verfolgt seit ihrer Gründung einen klaren Ansatz. Als hochdigitalisiertes Produktionszentrum fertigt das Unternehmen dentale Halbfertigprodukte wie Schienen, Kronen und Brücken in industriellen Prozessen – mit dem Anspruch, reproduzierbare Qualität, kurze Durchlaufzeiten und planbare Liefertermine miteinander zu verbinden. Bestellungen, die bis 18 Uhr eingehen, werden am Folgetag ausgeliefert. Dieses Leistungsversprechen erfordert nicht nur Geschwindigkeit, sondern vor allem Stabilität.
Mit wachsender Nachfrage und steigenden Stückzahlen zeigte sich jedoch, dass Geschwindigkeit allein kein nachhaltiges Produktionsmodell darstellt. Der vorhandene 3D-Druck war dauerhaft hoch ausgelastet. Jeder zusätzliche Auftrag erhöhte die Abhängigkeit vom perfekten Ablauf einzelner Druckjobs.
Builds wurden aus Vorsicht kleiner geplant, volle Bauplattformen galten als Risiko, und insbesondere Nachtschichten waren produktiv, aber mit permanenter Anspannung verbunden. Wachstum fühlte sich zunehmend wie ein Drahtseilakt an.
Für Prinoa wurde schnell klar, dass die zentrale Frage nicht lautete, wie noch schneller gedruckt werden könne. Vielmehr ging es darum, wie additive Fertigung so gestaltet werden kann, dass sie unter realen Produktionsbedingungen zuverlässig skaliert. Gesucht wurde eine Lösung, die nicht nur Output erzeugt, sondern Sicherheit schafft – für Prozesse, für Termine und für Menschen.
Drei Jahre industrielle Realität – Stabilität statt Auslastungsstress
Heute blickt Prinoa auf drei Jahre realen Dauerbetrieb mit der Lumia X1 zurück. In dieser Zeit wurden über 50.000 dentale Bauteile gefertigt, mehr als 5.000 Druckaufträge umgesetzt und über zwei Millionen Schichten gedruckt. Diese Zahlen stehen nicht für Geschwindigkeit allein, sondern für Stabilität unter kontinuierlicher Last. Ein wesentlicher Effekt dieser Stabilität zeigt sich in der sogenannten Uptime. In der Dentalfertigung ist sie kein theoretischer Prozentwert, sondern ein Gefühl von Sicherheit: Sicherheit bei Nachtschichten, Vertrauen in volle Builds und Ruhe bei engen Lieferterminen. Die Lumia X1 ermöglichte es Prinoa, Produktionspuffer aufzubauen, anstatt permanent am Limit zu arbeiten. Damit verlagerte sich der Fokus von reaktiver Problemlösung hin zu aktiver Planung.
Mit der Einführung der Axtra3D Lumia X1 begann ein spürbarer Wandel in der täglichen Produktion. Die Maschine wurde nicht als Pilotprojekt oder Testsystem eingesetzt, sondern direkt in die reale Kundenfertigung integriert. Ziel war es, additive Fertigung nicht als sensiblen Engpass, sondern als belastbaren Bestandteil des Gesamtworkflows zu etablieren.
Bereits im laufenden Betrieb zeigten sich deutliche Veränderungen. Druckjobs liefen auch bei voller Bauplattform stabil durch. Reprints wurden zur Ausnahme, Nacharbeit wurde planbar und Materialwechsel blockierten nicht mehr den gesamten Produktionstag. Die Druckprozesse erforderten keine permanente Überwachung mehr, sondern konnten verlässlich im Hintergrund arbeiten. Die Fertigung wurde nicht nur schneller – sie wurde berechenbar.
Heute blickt Prinoa auf drei Jahre realen Dauerbetrieb mit der Lumia X1 zurück. In dieser Zeit wurden über 50.000 dentale Bauteile gefertigt, mehr als 5.000 Druckaufträge umgesetzt und über zwei Millionen Schichten gedruckt. Diese Zahlen stehen nicht für Geschwindigkeit allein, sondern für Stabilität unter kontinuierlicher Last.
Ein wesentlicher Effekt dieser Stabilität zeigt sich in der sogenannten Uptime. In der Dentalfertigung ist sie kein theoretischer Prozentwert, sondern ein Gefühl von Sicherheit: Sicherheit bei Nachtschichten, Vertrauen in volle Builds und Ruhe bei engen Lieferterminen. Die Lumia X1 ermöglichte es Prinoa, Produktionspuffer aufzubauen, anstatt permanent am Limit zu arbeiten. Damit verlagerte sich der Fokus von reaktiver Problemlösung hin zu aktiver Planung.
Auch wirtschaftlich wirkte sich diese Veränderung deutlich aus. Durch kürzere Druckzeiten, höhere Bauteildichten pro Build und eine deutlich reduzierte Fehlerquote konnten die Teilekosten signifikant gesenkt werden. Gleichzeitig wurde es möglich, mit weniger Maschinen einen höheren Gesamtausstoß zu erzielen. Die Effizienzsteigerung entstand nicht durch Einsparungen an Qualität oder Material, sondern durch Prozesssicherheit und Wiederholbarkeit.
Ein oft unterschätzter Aspekt additiver Fertigung ist die mentale Belastung der Mitarbeitenden. Vor der Umstellung war der Arbeitsalltag geprägt von permanenter Kontrolle und der Sorge vor Fehlprints. Mit der stabilen Prozessführung der Lumia X1 sank der Bedarf an manuellen Eingriffen erheblich. Zahntechnikerinnen und Zahntechniker verbringen heute weniger Zeit mit Fehlervermeidung und deutlich mehr Zeit mit qualitätsrelevanten Tätigkeiten. Produktion fühlt sich wieder nach Handwerk mit System an – nicht nach Dauerstress.
Die gewonnenen Erfahrungen führten nach einem Jahr konsequenten Dauerbetriebs zur Installation einer zweiten Axtra3D Lumia X1. Diese Entscheidung erfolgte nicht als Absicherung oder Experiment, sondern aus Überzeugung.
Die Technologie ließ sich planbar skalieren, Redundanzen waren einfach umsetzbar und weiteres Wachstum verursachte keine zusätzliche Nervosität im Produktionsalltag. Die Lumia X1 wurde damit zum Standard innerhalb der additiven Fertigung bei Prinoa.
Parallel zur Hardware entwickelte sich auch der digitale Workflow kontinuierlich weiter. Mit Axtra Insights wurde eine durchgängige Transparenz über alle Druckprozesse geschaffen. Das System ermöglicht eine lückenlose Dokumentation, frühzeitige Erkennung von Abweichungen sowie eine belastbare Datengrundlage für Qualitätssicherung und Audits. Damit schließt sich die Lücke zwischen reinem Drucken und kontrollierter, medizinisch regulierter Serienfertigung.
Die Integration von Oqcam sorgte zusätzlich für eine automatisierte und konsistente Datenaufbereitung. Manuelle CAD-Nacharbeiten wurden reduziert, Scandaten lassen sich schneller verarbeiten, und der Übergang vom digitalen Abdruck in den Druckprozess erfolgt heute nahtlos. In Kombination mit der Stabilität der Lumia X1 entstand ein durchgängiger Produktionsfluss vom Scan bis zum fertigen Bauteil.
Auch auf Materialseite profitiert Prinoa von der kontinuierlichen Weiterentwicklung durch Axtra3D und seine Partner. Neue dentale Materialien wie das Schienenmaterial von pro3dure medical mit MSI-Technologie verbinden hohe Prozesssicherheit mit klinisch relevanten Vorteilen in Passform, Haltbarkeit und Tragekomfort. Innovation wird dadurch nicht zum Selbstzweck, sondern zu einem festen Bestandteil der täglichen Produktion.
Rückblickend zeigt sich, dass nachhaltige Leistungsfähigkeit in der digitalen Dentalproduktion nicht aus einzelnen Komponenten entsteht. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus stabiler Hardware, intelligenter Software, validierten Materialien und klar definierten Workflows. Die Axtra3D Lumia X1 hat bei Prinoa Dental dazu beigetragen, additive Fertigung von einem potenziellen Risiko zu einem verlässlichen Produktionspfeiler zu machen.
Heute steht die Produktion für höhere Produktivität, stabile Uptime, geringere Kosten und einen deutlich entspannteren Alltag. Vor allem aber trägt sie Wachstum, ohne zusätzliche Komplexität zu erzeugen.
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