Toleranzkritische Stecker, Pin-Raster und Dichtkonturen, reproduzierbar gefertigt. Hi-Speed SLA verbindet Detailtreue und Durchsatz – ohne den klassischen Zielkonflikt zwischen Präzision und Skalierung.
Steckverbinder sind Präzisionsteile unter Kosten- und Lieferdruck. Passungen, Rastermaße und Dichtkonturen entscheiden über die Zuverlässigkeit im Feld. Gleichzeitig verlangen zunehmend mehr Lastenhefte Flammhemmung, ESD-Konformität und kurze Time-to-Market.
Konventionelles Spritzguss-Tooling ist kostspielig, unflexibel bei Varianten und für Kleinserien oder Entwicklungsläufe wirtschaftlich kaum darstellbar. Additive Fertigung mit dem richtigen System ändert das grundlegend.
Flammhemmende Connector-Gehäuse – additiv gefertigt
Das Zusammenspiel aus Hybrid PhotoSynthesis (HPS) und TruLayer-Separation ermöglicht, was klassische SLA- oder LCD-Systeme nicht gleichzeitig leisten: hohe Detailtreue bei skalierbarem Output.
Laser und DLP-Projektor arbeiten gleichzeitig: der Laser übernimmt Kanten, Bohrungen und Feinstrukturen, der Projektor belichtet Flächen schnell. Ein Prozess – keine Kompromisse.
TruLayer minimiert mechanische Kräfte bei der Schichttrennung. Die Bauteilgeometrie bleibt dadurch stabil – auch bei dünnwandigen Gehäusen und feinen Rastgeometrien.
Vom Einzelmuster bis zur Kleinserie: Der Prozess liefert über mehrere Builds hinweg gleichwertige Teile – Voraussetzung für Konfektionierung, Prüfplanung und Serienfreigabe.
Drei bewährte Materialwege – abgestimmt auf die häufigsten Anforderungen bei elektrischen Steckverbindern und zugehörigen Fixtures.
Für sicherheitskritische Connector-Gehäuse und Funktionskörper mit Brandschutzanforderung.
N3D-FR512 ist für elektrische Steckverbinder positioniert und kombiniert eine klassifizierte Brandklasse UL94 V-0 mit hoher thermischer Stabilität. Dünnwandige Gehäuse bleiben maßhaltig – auch unter thermischer Belastung im Einbauzustand.
Für Handlings-Fixtures, Montagehilfen und Prüfvorrichtungen rund um Connector-Produktion.
IND3380 adressiert ESD-Anforderungen in der Elektronikproduktion. Besonders geeignet, wenn sensible Baugruppen beim Handling oder in Prüfprozessen vor elektrostatischer Entladung geschützt werden müssen. Einsatz typischerweise für prozessnahe Komponenten – nicht als Connector-Körper selbst.
Für Connector-Bodies und Gehäuse, bei denen Mechanik und Oberflächenqualität gleichzeitig gefragt sind.
ST 45 überzeugt durch ein ausgewogenes Eigenschaftsprofil aus Steifigkeit, guter Oberflächenqualität und hoher Wiederholbarkeit. Geeignet für Prototypen und Kleinserien, die dem späteren Spritzgussteil in Geometrie und Funktionsverhalten möglichst nahekommen sollen.
Additive Fertigung ist keine Universallösung – für bestimmte Szenarien aber klar überlegen. Entscheidend ist die richtige Einschätzung von Variantenanzahl, Stückzahl und Anforderungsprofil.
Senden Sie uns Ihr Design mit (a) FR / ESD / Standard-Anforderung, (b) Zielstückzahl pro Monat und (c) 1–2 kritischen Maßen – wir antworten mit einer klaren Empfehlung.